• Emanuel Staub

Swiss Talent Watch: Guillaume Furrer – der Flügel der Zukunft

In der Serie "Swiss Talent Watch" stellt Bolzplazz jeweils ein Schweizer Talent vor. Der achte Beitrag ist Guillaume Furrer gewidmet.


Er gilt als eines der heissesten Eisen im Stall des SC Freiburg: Guillaume Furrer, 20-jähriger Schweizer Flügelstürmer aus Genf. 2019 wechselte Furrer aus der U21 des FC Zürich ins Breisgau, wo aktuell eine kleine Schweizer Kolonie um die beiden Stürmer Furrer und Nishan Burkart (21) entsteht. Der 1,80m grosse Genfer spielt seit dieser Saison in der zweiten Mannschaft des SCF und hat sich zum Leistungsträger entwickelt. Die Beförderung in die Zweitvertretung des Sportclubs hat sich der pfeilschnelle Aussenbahnspieler mit einem Leistungsausweis von 6 Toren und 1 Vorlage in 19 Partien für die U19-Auswahl redlich verdient.

via scfreiburg.com / © Achim Keller

Furrer durchlief alle Junioren-Nationalmannschaftsstufen der Schweiz seit der U16. Zuletzt feierte er sein Debüt für die U20-Auswahl. Geht sein Aufstieg so rasant weiter, dürfte er ein ganz heisser Kandidat auf einen Platz in der nächsten Schweizer U21-Generation sein, die nach der anstehenden Europameisterschaft kontinuerlich umgebaut werden wird.


Mit 20 Jahren hat Furrer bereits das Trikot dreier Vereine getragen: Ursprünglich entstammt der flinke Flügel nämlich der Nachwuchsakademie von Servette Genf, ehe der FCZ ihn 2016 zu sich lotsen konnte. Nun steht Furrer an der Schwelle zum Profifussball – und zum Bundesligaspieler. 20 Partien hat er in dieser Saison in der Regionalliga Südwest für die zweite Mannschaft des SC Freiburg absolviert, seit Feburar diesen Jahres gehört er zum Stammpersonal. Insgesamt kommt der junge Schweizer 2020/21 auf 6 Scorerpunkte (3 Tore, 3 Vorlagen) – für einen Flügel aller Ehren wert. Fünf davon sammelte er alleine in den letzten vier Wochen. Die Schweizer Offensivhoffnung ist also in Höchstform.


Furrer ist ein äusserst eleganter Spieler: Technisch versiert und dynamisch in seinen Bewegungen, stösst er von den Seiten mit extrem viel Speed und einer unglaublichen Ballsicherheit in die Tiefe vor. Durch seine enge Ballführung und seine Dribbelstärke zieht Furrer stets mehrere Gegenspieler auf sich, wodurch sich für seine Mitspieler Räume öffnen. Furrer sucht gerne das Eins gegen Eins, gerade im gegnerischen Strafraum, und provoziert so viele Foulspiele und Elfmeter. Der junge Genfer verfügt über ein extrem aufregendes Gesamtpaket und bringt alle Anlagen mit, um sich beim SC Freiburg durchzusetzen.



Im Breisgau erhält Furrer ein hervorragendes und sehr bodenständiges Umfeld, um sich voll und ganz auf seinen Durchbruch zu konzentrieren. Der Sportclub ist für seine tolle Jugendarbeit bekannt und stellt eine äusserst erfolgreiche zweite Mannschaft, gespickt mit vielversprechenden Talenten. Aktuell steht der SC Freiburg II, nicht zuletzt dank den Toren und Vorlagen seiner Schweizer Angreifer Guillaume Furrer und Nishan Burkart, auf dem ersten Rang in der Regionalliga Südwest. Erfolge sind bekanntlich die beste Werbung: Gewinnt der Freiburger Talenthaufen die Meisterschaft, steht für viele der Weg in die erste Mannschaft offen. Über kurz oder lang wird mit Guillaume Furrer also auch in der Profimannschaft zu Rechnen sein.

Furrer zum SCF: https://sport.ch/fc-zuerich/360038/auslandwechsel-mit-18-jahren-der-fc-zuerich-verliert-eine-nachwuchs-hoffnung-an-einen-verein-aus-der-bundesliga


Furrer mit seinem 3. Saisontor: https://www.proxifoot.ch/new/2021/03/les-genevois-de-letranger-6/


Schweizer Sturmtalente mit Jahrgang 2001: https://sport.ch/ballet-samuel/532285/diese-zehn-sturm-talente-sollen-kuenftig-fuer-schweizer-tore-sorgen